Das Soziale Betreuungswerk folgt der Empfehlung der Expertenkommission der Bundesregierung von 1988, den oftmals als therapieresistent geltenden Personenkreis der schwer erkrankten Alkoholiker, der bis dahin meist als depravierter Alkoholiker bezeichnet worden war, als „Chronisch mehrfach geschädigte Abhängigkeitskranke“ zu bezeichnen.

Bei chronisch mehrfach geschädigten Abhängigkeitskranken handelt es sich um Menschen, die nach oft jahrelangem Alkoholmissbrauch alkoholabhängig sind. Sie haben bereits mehrere Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlungen durchlaufen und sind nicht in der Lage, ohne Unterstützung dauerhaft abstinent zu leben.

Diese jahrelange Alkoholabhängigkeit hat einen fortschreitenden seelischen, körperlichen und sozialen Abbau zur Folge, an dessen Ende Folgeschäden mit bleibender Invalidität und Hospitalisierung stehen.

Informationen zum Korsakow-Syndrom: WIKIPEDIA

Übersicht:

1.    Zielgruppe
2.    Zielsetzung
3.    Aufnahmeverfahren und Aufenthaltsbedingungen
4.    Therapieangebote
5.    Einzelne Phasen der Behandlung im ganzheitlichen Modell
6.    Räumliche Bedingungen